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Katzenlexikon A | Akromelanismus


Akromelanismus ist das Phänomen, das bei Siam- oder Colourpointkatzen auftaucht. Diese beiden Katzenarten nennt man auch Maskenkatzen, denn durch eine genetisch bedingte Störung in der Produktion des Enzymes Thyrosinase können die Pigmente, die die Fellfärbung bestimmen, nur an den kühleren Teilen des Körpers der Katze gebildet werden. Hier spricht man von Akromelanismus, was soviel bedeutet wie, dass das Melanin, also die Pigmentierung, nur an Körperspitzen auftritt. So kommt es, dass Siam- und Colourpointkatzen eine "Maske" tragen, dunkle Pfoten und einen dunklen Schwanz haben. Genetisch gesehen spricht man in diesem Fall auch von einem Teilalbinismus.

 



Interessant dabei ist, dass der Aufbau des Melanin direkt mit der Temperatur zusammenhängt und dass Katzen, die in kühleren Regionen aufwachsen, einen dunkleren Grundton auch am Rumpf des Körpers bilden können als Katzen, die in warmen Regionen aufwachsen. Es gibt also regional abhängig und vor allem vom Klima abhängig unterschiedliche Typen der Katzen, die diese genetische Besonderheit aufweisen und die sich maßgeblich in ihrer Fellfärbung des Rumpfes voneinander unterscheiden lassen.

In der Genetik lässt sich dieses Phänomen auf das rezessiv vererbte cs-Genlocus zurückführen, was die Störung in der Pigmentproduktion verursacht und so den Teilalbinismus und auch das Auftreten des Akromelanismus erklärt. Die Katzen sind trotz dieses "Gendefekts" vollkommen gesund und weisen ansonsten keinerlei Besonderheiten auf.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter Albinismus







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