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Katzenlexikon A | Angriffsverhalten von Katzen


Es gibt verschiedene Gründe, die das Angriffsverhalten bei einer Katze auslösen können. So sind Stress- und Angstsituationen oder auch Schmerz Auslöser für solche Angriffe, die sich gegen die eigenen Artgenossen, andere Tiere und auch Menschen richten können. Fühlt sich die Katze in die Enge getrieben, hat sie schlechte Erinnerungen an einen Tierarztbesuch oder muss sie ihre Jungen schützen, wird sie, als letzte Konsequenz, zum Angriff übergehen.

 



Ihre Bereitschaft, den „Gegenüber“ anzugreifen, signalisiert sie zunächst durch Drohgebärden, indem sie sich leicht schräg zum Feind platziert, einen Buckel macht und ihre Haare sträubt. Sie unterstützt die Gebärden mit Hilfe einschüchternder und angsteinflößender Laute, kräftigem Fauchen und deutlichem Knurren, um ihren Feind auf Distanz zu halten oder ihn in die Flucht zu schlagen.

Das intensive Anstarren und Beobachten des Feindes und die ruckartigen, nervösen Bewegungen des Schwanzes, sind ein Zeichen für ihre Angespanntheit und Angriffsbereitschaft. Dabei dreht sie die Ohren weit nach hinten und legt sie leicht an den Kopf an. Ihre Schnurbarthaare spreizen sich auseinander und die Pupillen verengen sich stark. Das Fauchen und die entblößten spitzen Zähne geben ihr ein bedrohliches und kampfbereites Aussehen. Sie ist darauf eingestellt, mit Zähnen und Krallen zu kämpfen.

 


Besonders häufig kann ein Angriffsverhalten bei Katerkämpfen beobachtet werden. Beide Kater stellen sich instinktiv auf ihre Hinterläufe, um mächtiger und imposanter zu wirken. Die aufgerichteten Ohren sind nach außen gedreht, die Rückenhaare sind stark gesträubt, das Schwanzende zuckt aufgeregt hin und her, und die Pupillen sind nur noch schmale Schlitze. Mit Knurren und lautem Jaulen gehen sie langsam aufeinander zu, und nicht selten kommt es zwischen den beiden Katern zu Auseinandersetzungen, die Verletzungen zur Folge haben und sichtbare Narben zurück lassen.

 

 

 







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