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Balinese Katzen | Halblanghaarkatzen

 

Balinesen – Die Tempel-Tänzerinnen der Tierwelt
Ihr Gang ist geschmeidig. Wie eine Gazelle gleitet sie über den Boden und bewegt sich dabei mit solch edler Eleganz, mit solcher Hingabe, dass man den Rest der Welt für einen kurzen Augenblick vergisst. In ihren Augen erkennt man einen Hauch von Unnahbarkeit, grazil und geheimnisvoll scheinen sich ihre Blicke einen Weg in unsere Seele zu bahnen, als wüssten sie von unseren Leiden, unserem Glück und unseren Fehlern. Seit jeher stehen die Balinesenkatzen für den Inbegriff von Anmut und Geschmeidigkeit. Doch wer glaubt diese Schönheiten gäbe es nur auf Bali zu sehen, der liegt falsch.

 

 

 

Herkunft und Entstehung der Balinese Katzen


Ursprünglich stammt diese besondere Katzenrasse aus den USA, wo sie in den 30er Jahren erstmals als „Fehltritt“ einer Siam-Züchtung auftrat. In einem Siam-Wurf fielen zum Missfallen der Züchter Kitten mit längerem Fell. Allerdings war dies ein Zeichen von mangelnder Reinrassigkeit, weshalb man diese neue Erscheinung totschwieg, in vielen Fällen sogar umbrachte, weil sie nicht der „Norm“ entsprach. Woher das Langhaar-Gen so plötzlich kam ist bis heute ungeklärt. Man vermutet aber, dass das Gen keine Mutation ist, sondern durch Kreuzungen zwischen Siam und Türkisch Angora entstand, die man während des zweiten Weltkrieges durchführte, um einen Teil der Siamlinie zu erhalten. Erst 1970 wurde die neue Rasse aufgrund des großen Engagements einiger Züchter wie zum Beispiel Helen Smith, die der Katze auch ihren Namen gab, weil sie sie an exotische, balinesische Tempeltänzerinnen erinnerte, von der Cat Fanciers Association (CFA) offiziell anerkannt.

 

Aussehen und Erscheinung der Balinese Katze


Das äußere Erscheinungsbild der Balinesenkatzen unterscheidet sich nicht viel von dem der Siam. Balinesenkatzen sind muskulöse, mittelgroße und schlanke Tiere mit hochbeinigen, dünnen Gliedmaßen, welche in guter Proportion mit dem Rest des Körpers stehen. Balinesen haben ein spitzes Kinn und ihr Gesicht gleicht einem gleichseitigen Dreieck. Ihre traumhaft blauen Augen sind orientalisch schräg gestellt und mandelförmig. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist das mittellange, fein-seidige Fell. Dieses wird am spitz zulaufenden Schwanz leicht fedrig. Balinesen haben große, zugespitzte Ohren mit breitem Ansatz. Die Pfoten sind klein und oval. Es gibt Balinesen in denselben Farben wie auch die Siam. Dazu gehören weiß, auch „Foreign White“ genannt, redpoint und cremepoint, sealpoint und bluepoint, chocolate point und lilac point, in manchen Zuchtorganisationen sogar cinnamon point, fawnpoint und tortiepoint. Diese so genannten Pointfarben gibt es auch in der Streifenversion, die als tabby bekannt ist. Die tragen dann beispielsweise den Namen Tabbypoint oder tortie tabbypoint.

 

Charakter und Verhalten der Balinese Katzen


Eine intelligente Katze die spricht? Gibt es nicht? Doch! Die Balinesen gelten allgemein als sehr kommunikative Katzen, die sich mit ihrem Besitzer auf ihre Art unterhalten, ständig ihre Gefühle mitteilen und es überhaupt nicht mögen allein zu sein. Besonders in der Pubertät, wenn die Geschlechtsreife einsetzt, können sowohl Männchen als auch Weibchen unerträglich laut werden. Deshalb sollte man sie nach diesem Einbruch sofort kastrieren lassen, um dieser Qual zu entgehen. Balinesen sind sehr anhänglich und folgen ihrem Besitzer überall hin. Haben sie sich einmal ihren Vertrauenspartner ausgesucht, lassen sie ihn nicht mehr aus den Augen. Sie halten sich grundsätzlich immer an den Orten auf, wo auch ihr Besitzer verkehrt und machen es sich dort solange bequem, bis dieser mit seinem Vorhaben fertig ist. Sie brauchen viel Aufmerksamkeit und Liebe, denn sie sind sehr verschmust und anhänglich. Balinesen lieben es unter der Decke zu schlafen und sich an ihren Besitzer zu kuscheln. Allerdings sollte man dies aus hygienischen Gründen vermeiden, da sie relativ langes Fell haben. Wie alle Katzen balancieren sie gerne und mögen es hoch zu liegen. Im Gegensatz zu vielen anderen Rassen mögen Balinesen auch ihre Artgenossen. Wenn man sich diese Art aussucht, sollte man daher darauf achten, dass man gleich zwei von der Sorte zu sich nimmt, damit es diesen nicht an Beschäftigung mangelt. Aber auch als Einzeltier in einer Familie mit Kindern sind Balinesen empfehlenswert, weil sie sehr gerne spielen und viel Gesellschaft um sich haben. Gibt es keinen Spielgefährten, ist das aber auch kein Problem, denn dann kommen alltägliche Gegenstände auf ihre Kosten. Wer jetzt um seine antike Vase fürchtet, der sei unbesorgt, Balinesen finden keinen Gefallen daran, Gegenstände zu verrücken oder gar zu zerbrechen. Wer einmal in den Genuss kommt, eine Mutter mit ihren Kitten zu beobachten, dem wird es sicher warm ums Herz, wenn er sieht wie hingebungsvoll sich Balinesen um ihre Jungen kümmern.

 

 

 

Krankheiten, Pflege und Haltung der Balinese Katze


Entgegen ihrem Äußeren sind Balinesen sehr robuste Tiere, die Krankheiten gegenüber sehr resistent sind. Aufgrund ihres dünnen Fells, muss man auch in Bezug auf die Pflege nur auf sehr wenige Dinge achten. Es reicht vollkommen aus, wenn man ihr Haar gelegentlich mit einem Kamm durchkämmt, damit der seidige Glanz ihres Fells besonders zur Geltung kommt. Balinesen lieben warme Plätze, weshalb man sie am besten als Wohnungskatze hält. Denn auch wenn sie viel Bewegung brauchen, sind sie als Freigänger eher nicht geeignet.

 







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