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Heilige Birma Katzen | Halblanghaarkatzen

 

Eine Göttin unter den Katzen- die heilige Birma
Eine sehr beliebte Rassekatze ist die Birmakatze, welche auch"heilige Birma" genannt wird. Sie gehört zu den sogenannten Halblanghaarkatzen.

 

Herkunft der heilige Birma Katzen

 

Angeblich wurde 1919 ein Pärchen Birmakatzen aus dem Orient gebracht. Auf einer Schiffsüberfahrt soll jedoch der Kater gestorben sein. Vermutlich wurde danach mit Siamkatzen und einer Kreuzung aus Siam-und Perserkatzen weitergezüchtet.

 

 

 

Geschichte der heilige Birma Katze

 

Die Anerkennung der heiligen Birma als Rassekatze erfolgte erstmals im Jahr 1925 in Frankreich. Im Jahr 1933 wurde in Deutschland das erste Mal eine Birmakatze offiziell registriert, es handelte sich dabei um einen Kater mit dem Namen "Timour de Madelapour". Im zweiten Weltkrieg brach die Zucht der heiligen Birma fast völlig zusammen. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde vor allem in Frankreich weitergezüchtet, später dann auch im restlichen Europa und in den USA. Anfangs wurden die Birmakatzen vor allem in den Farben Seal-Point und Blue- Point gezüchtet, England fügte dann die Farbe Chocolate-Point und Lilac-Point hinzu. Inzwischen gibt es auch die Farben Red-Point und Creme-Point, sowie die Muster Tabby und Tortie. Diese sind allerdings in den USA erst vor kurzer Zeit anerkannt worden.

 

Aussehen der heilige Birma Katzen

 

Birmakatzen sind Teilalbinos. Sie haben ein helles Körperfell, das an den weniger durchbluteten Körperpartien dunkel gefärbt ist. Dies zeigt sich an dem Gesicht, dem Schwanz, den Beinen und den Hoden. Diese dunkler gefärbten Stellen werden als Points bezeichnet. Die Augen der Heiligen Birma sind blau, die Pfoten schneeweiß, diese Zeichnung sollte an der Rückseite der Hinterpfoten in einem umgedrehten V auslaufen. Diese sogenannten Sporen sind en wichtiges Rassemerkmal. Die Katzen werden mit hellem Fell und ohne die typischen Points geboren. Deren Farbe läßt sich erst nach einigen Wochen feststellen. Die Birmakatze benötigt ca 3 Jahre um voll auszuwachsen und ihr Fell in seiner ganzen Schönheit zu bekommen.

 

Charakter der heilige Birma Katze

 

Bei der heiligen Birma vereinen sich die Eigenschaften der Siamkatzen und der Perserkatzen vortrefflich. Die Birmakatze ist menschenbezogen und aktiv, aber nicht so temperamentvoll wie eine Siamkatze. Birmakatzen haben eine melodische Stimme, die allerdings bei der Rolligkeit an Lautstärke gewinnen kann. Diese Katzen wirken meist freundlich und zufrieden, sie "helfen" gerne ihren Menschen bei allen Aktivitäten, ohne dass sie aufdringlich wirken. Eine Birmakatze liebt eine friedliche Atmosphäre, worin sie der Perserkatze gleicht. Birmakatzen sind nicht gerne allein, sie lieben die Gesellschaft anderer Katzen und die Nähe ihrer Menschen. Oft sind diese Katzen ausgesprochen kinderfreundlich. Diese Katzenrasse sollte immer mit einer oder mehreren Katzen zusammen gehalten werden.

 

Rassestandards der heilige Birma Katzen

 

Der Körper ist kräftig und gut gestreckt, der Rücken bildet eine horizontale Linie. Brustkorb und Nacken sind gut ausgebildet und kräftig. Die Beine mit den runden Pfoten wirken im Vergleich zum Körper kurz und stämmig. Die Pfoten müssen blütenweiß sein und an der Rückseite der Hinterpfoten die berühmten "Sporen" tragen.
Die Birma hat einen kräftigen Kopf, der die Konturen eines abgestumpften Dreiecks haben soll, mit einem prägnantem Kinn und runden Backen. Der Schädel soll etwas länger als breit sein. Die Nase hat eine "römische" Form. Die Pointmaske darf nur das Gesicht bedecken und sich nicht über den Kopf erstrecken. Ein Streifen heller Haare trennt sie optisch von den ebenfalls dunklen Ohren.


Die weit auseinander stehenden Augen sind leicht abgerundet oder leicht oval und zeigen ein tiefes Blau.


Das Fell der Birma ist seidig mit wenig Unterwolle, am Kopf selber sind die Haare kurz, werden aber zu den Wangen hin länger und gehen in eine prächtige Halskrause über. An den Flanken und auf dem Rücken ist das Fell sehr lang.
Die Ohren sind mittelgroß, sie sind etwas höher, als ihre Breite am Ansatz.
Der Schwanz besitzt eine mittlere Länge und sollte elegant wirken. Am Ansatz ist er eher dünn, das Schwanzende muss buschig wirken. Der ganze Schwanz soll fedrig behaart sein.

 

 


Bei der Birma als Pointkatze sind folgende Farben erlaubt: Seal-Point, Blue-Point, Chocolate-Point, Creme-Point, Lilac-Point, sowie Red-Point. Diese Farben gibt es auch mit Tabby oder Tortie Muster. Züchter experimentieren zur Zeit mit den Farben Cinnamon, Silver und Fawn.

 

Haltung der heilige Birma Katze

 

Die Birmakatze kann in der Gesellschaft einer anderen Katze in der Wohnung gehalten werden, wobei sie wie die meisten Katzen auch den Freigang liebt. Ihr seidiges Fell verfilzt nicht und trotzt auch der Kälte. Es sollte regelmäßig gebürstet werden, damit die Katze nicht zu viele Haare verschluckt. Da Birmakatzen sehr freundliche Tiere sind, die offen auf fremde Menschen zu gehen, besteht die Gefahr, dass sie wegen ihrer Schönheit mitgenommen werden. Ein gesicherter Garten wäre optimal. Wie alle Katzen benötigen auch Birmakatzen ein qualitativ hochwertiges Futter, damit ihnen ihre Schönheit und ihre Gesundheit erhalten bleibt. Bei reiner Wohnungshaltung muss die Wohnung katzenfreundlich eingerichtet sein mit erhöhten Liegeplätzen und idealerweise einem vernetzten Balkon.

 

Gesundheit der heilige Birma Katze

 

Die heilige Birma ist an und für sich von robuster Gesundheit ohne züchterisch bedingte Krankheiten. Allerdings können sie die leicht "orientalischen" Augen manchmal anfällig machen für Erkältungen und Augenentzündungen. Bei Narkosen sollte die Dosis wie bei allen Maskenkatzen etwas geringer dosiert werden.

Wer sich eine heilige Birmakatze zulegt, gerät in Gefahr süchtig nach dieser Katzenrasse zu werden und für alle Zukunft für andere Katzenrassen "verdorben" zu sein.

 







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