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Javanese / Mandarin Katzen | Halblanghaarkatzen


Javanese Katzen - Rassekatze mit Persönlichkeit

Die Javanese, auch als orientalische Halblanghaarkatze oder Mandarin bekannt, begann ihre Laufbahn als „Nebenprodukt“ eines ambitionierten Zuchtprojekts. Ihre grazile Gestalt und das geheimnisvolle und vielschichtige Wesen machten sie aber schnell mindestens ebenso beliebt wie ihre orientalischen Artverwandten.

 

 


Herkunft der Javanese Katzen

 

Als amerikanische Siamzüchter versuchten, die Rasse der Balinesen, eine elegante Schlankkatze siamesischen Typs, ohne Abzeichnung zu züchten, entstand dabei durch Fremdeinkreuzung anderer Rassen die Javanese. Damit ist die Geschichte der Javanese untrennbar mit der von Siamkatze und Balinesen verbunden. Obwohl von ersten Siamkatzen bereits ende des 19. Jahrhunderts berichtet wurde, ist die Javanese eine relativ junge Katzenrasse: Von der CFA wurde sie 1979 als eigenständige Rasse anerkannt.


Rassestandard der Javanese / Mandarin Katze


Der Rassestandard der Javanese entspricht im Wesentlichen dem der orientalischen Kurzhaarkatze (OKH) und unterscheidet sich von dieser durch das langhaarige Fell. Zwar ist es erlaubt, die OKH in die Javanese einzukreuzen, von einer umgekehrt verlaufenden Züchtung wird jedoch abgeraten, da solche Verpaarungen mit „variant“ bezeichnet werden und keinem Standard mehr unterliegen.


Besonderheiten der Javanese Katzen


Die Javanese verfügt über viele verschiedene Namen. Die dadurch bei Katzenliebhabern oft entstehende Verwirrung wird dadurch verstärkt, dass die jeweiligen Namen von den einzelnen Katzenorganisationen unterschiedlich verwendet und anerkannt werden. Die Namensgebung variiert zwischen Javanese, Orientalisch Langhaar, Angora und Mandarin.
So werden beim CFA alle Colourpoint außer der vier Grundfarben Javanese genannt, während die einfarbigen Orientalisch Langhaar heißen. Seit 2003 heißen letztere auch in England so, wo sie vorher Angora genannt wurden. Bei der FIFe hießen sie bis jetzt Javanesen und in wieder anderen Organisationen Mandarins.


Aussehen der Javanese / Mandarin Katze


Die Javanese ist mittelgroß. Dabei täuscht ihr auf den ersten Blick zierlicher und nahezu fragil wirkender, lang gestreckter Körperbau, der sich auf einer feinen Knochenstruktur gründet, leicht über die darunter verborgene Kraft der gut ausgeprägten Muskulatur hinweg. Die langen Beine mit ihren feinen ovalen Pfoten unterstützen diesen Eindruck von zerbrechlicher Grazie, die einen Widerspruch zur robusten Natur dieser geheimnisvollen Katze bildet.


Die feine Gestalt setzt sich auch mit der Kopfform der Javanese fort. Der zarte Kiefer und die lange, absolut gerade Nase bilden einen Gegensatz zum gerundeten Oberkopf und geben dem Kopf der Javanese eine keilförmige Form. Dieses geometrisch-exakt von einer dreieckigen Linienführung dominierte Aussehen erhält seinen orientalischen Charakter durch die mandelförmigen, schräg zum Ansatz der Ohren verlaufenden Augen, den schlanken und graziösen Hals sowie die großen Ohren, die, sehr weit am Ansatz sitzend, die dreieckige Form des Kopfes vervollständigen. Die Augen der Javanese sind in der Regel grün, bei weißem Fell tendieren sie zu Blau.
Passend zum grazilen Körperbau hat die Javanese einen langen, dünnen und spitz zulaufenden Schwanz mit federweichem Fell.
Generell ist ihr Fell mittellang, fein und fast ohne Unterwolle, wodurch ein besonders seidiger Eindruck entsteht.


Die Fellfarben der Javanese entsprechen denen der orientalischen Kurzhaarkatze: ebony (schwarz), blue (blau), havanna (chocolate) und lavender (lilac), read und cream, cinnamon und fawn, schildplatt, Tabbymuster, silber gesmokt oder geströmt oder in Kombination mit Weiß. Damit unterscheidet sie sich gleichzeitig von den Balinesen.


Charakter der Javanese Katzen


Die Javanese ist eine phantasievolle, verspielte und kommunikative Katze, die sich jedoch von ihren Verwandten, den Siamkatzen, durch ihre stärker ausgeprägte innere Ruhe unterscheidet. Schon äußerlich eine Studie von Harmonie und Grazilität, ist auch der Charakter der Javanese ein Beispiel perfekt ausbalancierter Gegensätze.
Einerseits schon fast süchtig nach Ausgeglichenheit (ein Widerspruch in sich) bevorzugt sie warme und gemütliche Plätze. Auch deswegen sucht sie gern die Nähe ihres Herrchens oder Frauchens. Wenn dieses mal nicht zur Verfügung steht, nehmen sie mit der Heizung oder dem Fernseher vorlieb. Generell sind Javanese sehr anhänglich und brauchen viel Aufmerksamkeit. Sie folgen ihrem Besitzer nahezu überall hin und suchen ständig seine Nähe, ob beim Essen, Fernsehen oder Ins-Bett-Gehen. Darüber hinaus nimmt die Javanese auch rege am Familienleben teil.

 

 


Doch die Javanese ist ebenso beständig in ihrer Treue wie verspielt. Hinter dem grünen Glanz ihres hoheitsvollen Blicks verbirgt sich eine nicht zu unterschätzende Schalkhaftigkeit. Daher sucht sie die Nähe ihres Besitzers nicht nur zum Kuscheln und Schmusen, sondern auch zum Spielen oder ernennt ersatzweise jeden Gegenstand in ihrem Umfeld zum imaginären Spielkamerad.


Zudem machen ihre schlanke Gestalt und die stark ausgeprägte Muskulatur die Javanese zu einem exzellenten und sehr eleganten Springer. Was sich für die Katze als abenteuerliche Erkundung der Wohnung gestaltet, entpuppt sich daher für den Besitzer zu einem Schauspiel graziler Beweglichkeit und unermüdlicher Neugier. Ein Besitzer sagte einmal von seiner Katze, die einzige Höhle, die sie nicht erklettern könne, müsste eine Öffnung haben, die zu klein wäre, um den Katzenkopf – allen voran die neugierige Nase – hindurch zu stecken.


Da die Javanese zudem eine sehr mitteilsame Katze ist, wird sie ihre Gefühlslage und Bedürfnisse auch oft mit ihrer melodiösen Stimme kundtun.
Somit ist die Javanese ein treuer Gefährte, der durch seine ganz eigene Persönlichkeit den Alltag seines Besitzers bereichern und dynamisieren wird.


Pflege der Javanese / Mandarin Katzen


Wegen ihres dünnen Fells benötigt die Javanese weniger Pflege als ihre Artverwandten, allerdings kann regelmäßiges Bürsten zum seidigen Glanz des Fells beitragen und ist zudem eine Wohlfühlbehandlung für das sensible Tier, die von diesem dankbar angenommen wird.

 







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