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Maine Coon Katzen | Halblanghaarkatzen


Die Maine Coon Katzen - soziale Riesen in prächtigem Gewand
Eine der schönsten und bekanntesten Rassekatzen ist die Maine-Coon. Sie ist auch als amerikanische Waldkatze bekannt.


Herkunft der Maine Coon Katzen


Wie schon der Name sagt, kommt die Maine-Coon ursprünglich aus dem amerikanischen Bundesstaat Maine. Da ihr Aussehen und ihre Stimme die Bewohner der Neu-Englandstaaten stark an einen Waschbären (coon) erinnerte, wurde sie mit diesem Namen bedacht. Die Maine-Coon Katze ist eine sogenannte Haus-und Gebrauchskatze.

 

 


Geschichte der Maine Coon Katze


Bereits in der Mitte des 19 Jahrhunderts wurden besonders schöne Maine Katzen auf Landwirtschaftsmessen vorgeführt. Seit ca 1900 wurden die ersten Katzenshows üblich, in denen die Maine-Coons sehr beliebt waren. Im ersten Zuchtbuch der Cat Fanciers Association wurden 28 Maine Coons registriert. Einige Zeit später gerieten die Maine-Coons ein wenig in Vergessenheit. In den Fünfziger Jahren wurden die Maine-Coons erneut häufig auf Katzenaussstellungen gezeigt und wurden dann am 1. Mai 1976 endgültig als vollwertige Rasse anerkannt.


Aussehen und Standards der Maine Coon Katzen


Maine-Coon Katzen sind groß und schwer mit einem langem buschigem Schwanz.
Die Breite des Kopfes ist etwas geringfügiger als seine Länge. Die rechteckige Schnauze geht in ein festes Kinn über. Dieses soll mit der Oberlippe und dem Nasenspiegel eine senkrechte Linie bilden. Volle Wangen mit hohen Backenknochen prägen das Gesicht. Die gleichmäßig breite Nase krümmt sich leicht konkav am Nasenrücken.
Die großen Ohren stehen weit auseinander, sie sind am Ansatz breit und laufen
etwas spitz zu.
Die weit auseinander stehenden Augen sind groß und rund , sie wirken etwas eulenhaft. Augenfarben sind grün, gold und kupfer. Bei weißen Katzen sind blaue Augen und Augen mit unterschiedlicher Farbe erlaubt.
Die Maine-Coon gehört zu den mittleren bis großen Katzen, sie ist muskulös und massiv mit breiter Brust und langem geradem Rücken, der zusammen mit den Beinen ein rechteckiges Erscheinugsbild präsentiert. Bei erwachsenen Katern fällt der besonders breite und muskulöse Nacken auf. Die Beine sind kräftig und enden in großen, runden Pfoten.
Der Schwanz ist mindestens so lange wie der Rücken mit langen, herabhängenden Haaren.
Das wasserdichte Fell besteht aus Unterwolle, welche von kräftigen, dichten und glänzenden Deckhaaren bedeckt wird. Während das Fell an Kopf, Nacken und den Schultern eher kurz ist, zeigt es an Flanken und an den Beinen mehr Länge. Zwischen den Zehen wachsen lange Haarbüschel, welche das Laufen bei Schnee erleichtern. Maine-Coon Katzen tragen eine Halskrause, welche vor allem im Winter prächtig anzusehen ist. Bei Katern ist die Halskrause stärker ausgeprägt als bei Kätzinnen. Die Ohren sollten die sogenannten Luchsbüschel aufweisen oder wenigstens befedert sein. Die Haare in den Ohren sollen über den Ohrenrand herausragen.
Die Maine-Coon gibt es in allen Farben außer in der Siam oder Burmazeichnung. Tabby Katzen sollen das M zwischen den Ohren tragen.


Charakter der Maine Coon Katze


Main-Coon Katzen sind intelligent und verspielt. Sie "arbeiten" gerne mit ihren Pfoten, die sie beispielsweise zum Türen öffnen oder Angeln von Spielzeug benutzen. Viele Katzen nehmen Futterbrocken in die Pfote und führen diese dann zum Mäulchen. Die Stimmer der Maine-Coon paßt nicht zu ihrer Körpergröße, sie klingt relativ hoch und leise. Die Maine -Coon liebt sowohl die Gesellschaft von Menschen als auch von Artgenossen. Sie gilt als sozial verträgliche Katze, die nicht gerne alleine ist. Da die Katzen ihren Menschen gerne auf Schritt und Tritt folgen, werden sie auch als"Hundkatzen" bezeichnet. Maine-Coons stammen von Bauernkatzen ab, sie sind große Jäger und manche von ihnen apportieren auch gerne.


Gesundheit der Maine Coon Katzen


Ursprünglich war die Maine-Coon eine kernige, robuste Katze. Durch züchterischen Ehrgeiz, bei dem immer größere und schwerere Tiere gezüchtet wurden, sind leider erblich bedingte Krankheiten entstanden.
Bei der Herzmuskelerkrankung erleidet das scheinbar gesunde Tier einen plötzlichen Herztod, dem manchmal Syptome wie Müdigkeit, Hecheln und Atemnot vorausgehen. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, so kann sie medikamentös behandelt werden, heilbar ist sie nicht.Die Ursache für diese Krankheit ist wohl. dass der zu große und schwere Körper von dem Herz nicht genug mit Sauerstoff versorgt werden kann, das Herz sich also permanent überanstrengen muss.
Auch die Hüftgelenksdysplasie hat ihren Ursprung in einem zu großen und schweren Körper, der durch falsche Ernährung oft zu schnell wächst. Eine Maine-Coon Katze benötigt etwa 4 Jahre bis sie ausgewachsen ist.
Die dritte bekannte Erbkrankheit ist die polyzystische Nierenerkrankung, welche auch bei Perserkatzen bekannt ist. Hier bilden sich in den Nieren Zysten, welche allmählich die Funktion der Organe schwer beeinträchtigen.

 

 


Haltung und Pflege der Maine Coon Katzen


Maine-Coons sind ausgesprochene Freigänger, die auch Temperaturunterschiede benötigen, um ihr prächtiges Fell zu entwickeln. Die Katzen sind gute, wachsame Jäger, und würden sich in einer reinen Wohnungshaltung schnell langweilen. Das Fell der Maine-Coon Katze ist pflegeleicht, der Schwanz selber darf nie gebürstet werden. Bei der Fütterung ist auf ein qualitativ hochwertiges Futter zu achten
Zusammen mit der norwegischen Waldkatze gehört die Maine-Coon zu den größten und schwersten Katzen. Wer sich eine Katze dieser Rasse anschaffen will, sollte den Züchter sorgfältig auswählen, um kein überzüchtetes Tier zu bekommen. Eine Maine-Coon Katze gehört nicht in die Hände von berufstätigen Menschen mit einer kleiner Wohnung. Der künftige Besitzer sollte sich genau überlegen, ob er seiner eventuellen Mitbewohnerin ein artgerechtes Zuhause bieten kann und auch wissen, dass möglicherweise erbbedingte Krankheiten und damit verbundene erhöhte Tierarztkosten zu erwarten sind.

 







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