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Sibirische Katzen | Halblanghaarkatzen


Die Sibirische Katze – Jäger auf weichen Pfoten


Herkunft | Sibirische Katzen


Die Sibirische Katze, auch Sibirer oder Sibirskaja Koschka genannt, wird den „natürlichen Rassen“ zugeordnet, da sie ohne Einfluss des Menschen entstanden ist. Seit Jahrhunderten wird sie in ihrer Heimat als beherzter und wendiger Mäusejäger geschätzt. Ihre erste urkundliche Erwähnung liegt daher bereits über 1000 Jahre zurück.
Ihre Zucht begann erst Ende der 70er Jahre in der damaligen Sowjetunion, in Deutschland 1987, nachdem ein erstes Katzenpaar durch Aussiedler nach Deutschland gelangte. Zwei Jahre später begann mit der Öffnung der Grenzen auch die Zucht im damaligen Westdeutschland. Zuvor kamen die meisten der Sibirer vorrangig aus der ehemaligen Sowjetunion, besonders Russland und der Ukraine, der Tschechoslowakei und der DDR.

 

 


Früher wurde die Sibirische Katze auch „Sibirische Waldkatze“ genannt, dies wurde allerdings zur besseren Unterscheidung von der Norwegischen Waldkatze in die heute bekannte Form geändert. Dennoch gehört die Sibirische Katze zu den Waldkatzenrassen. Man vermutet, dass sie ihr heutiges Erscheinungsbild auch dem Einfluss der Kaukasischen Wildkatze verdankt, die sich in Körperbau und Fell stark von der afrikanischen Wildkatze unterscheidet. Jene gilt als Stammmutter der europäischen Hauskatzen.


Offiziell als Rasse anerkannt wurde die Sibirische Katze 1992 von der World Cat Federation , 1998 auch von der FIFe.


Obwohl sie seitdem zur immer beliebteren Rassekatze in Europa wurde, ist sie in ihrem Äußeren doch stark von ihrer Heimat, besonders den langen strengen Wintern Russlands und der Ukraine mit ihrer sibirischen Kälte, geprägt.


Rassestandard | Sibirische Katze


Vom Typ her ist die Sibirische Katze mittelgroß, dabei kräftig und muskulös. Nicht anerkannte Farbvarianten sind Chocolate, Cinnamon, Lilac und Fawn in allen Kombinationen, ebenso der Burma-Faktor. Die Pointvariante der Sibirischen Katze heißt Neva Masquearade. Die Augenfarbe varriert zwischen Grün und Bernstein, die Ausnahme bilden weiße Katzen oder solche mit Van-Zeichnung.


Besonderheiten | Sibirische Katzen


Seit dem 04. August 2002 ist die Einkreuzung fremder Rassen bei der Zucht von Sibirischen Katzen von einer Genehmigung der Richterkommission der WCF abhängig. Dies wurde beschlossen, um den Status der Sibirischen Katze als natürliche Rasse zu bewahren.


Des Weiteren wurde im selben Jahr mit der Einkreuzung der Somali begonnen, die allerdings aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt wird.


Aussehen | Sibirische Katzen


Die Sibirische Katze zählt zu den Halblanghaarkatzen und verfügt über ein doppellagiges Fell mit Wasser abweisendem Deckhaar und dichtem Unterfell. Demgemäß hat sie auch einen buschigen Schwanz.


Das voluminöse Fell entspricht somit dem kräftigen Körperbau der Sibirischen Katze. Getragen von nicht zu hohen, dafür aber kraftvollen Beinen, deren runde Pfoten mit ihren Fellbündeln auf der Unterseite bestens für die schwierigen Schneeverhältnisse in ihrer sibirischen Heimat gerüstet sind und daher auch „Schneeschuhe“ genannt werden, tigert die Sibirische Katze äußerlich bedächtig durch ihr Revier. Der manchmal schwer wirkende, aber muskulöse Körper ist aber auch zu den präzise bemessenen Bewegungen fähig, die man mit Ehrfurcht bei Katzen bestaunt.


Der Kopf der Sibirischen Katze besitzt ausgeprägte Konturen wie kräftige Wangen und Kiefer und ein prägnantes Kinn. Diese beinahe strengen Formen vereinen sich mit der runden Schnauze und der leicht gewölbten Stirn zu einem harmonischen Gesamtbild, sodass der Kopf in guter Proportion zum Körper steht. Zusammen mit den mittelgroßen, am Ansatz breiten, weit gesetzten und dicht behaarten Ohren, die von den charakteristischen Luchspinseln gekrönt sind, bildet der Kopf der Sibirischen Katze die Form einen stumpfen Dreiecks.


Körper und Kopf vermitteln so ganz den Eindruck des geübten Jägers, der schon seit Jahrhunderten in der sibirischen Taiga auf Mäusefang geht. Die großen, fast ovalen Augen, die leicht schräg in diesem ausgeprägten Gesicht stehen, vermitteln hingegen den Eindruck von innerer Ruhe und Nachdenklichkeit.
Auch mit ihrem besonders an Bauch, Brust, Hals, Hosen und Schwanz langem Fell ist die Sibirische Katze gut für das eisige Klima ihrer Heimat gerüstet. An Nacken und Schulter ist sie kürzer behaart. Das Fell am Rücken fällt besonders dicht und glänzend.


Charakter | Sibirische Katze


Die Sibirische Katze eignet sich mit ihrem freundlichen und unkomplizierten Wesen hervorragend als Familienhaustier. Sie verfügt über ein ausgeprägtes Sozialverhalten, was sich sowohl in ihrem anhänglichen Benehmen dem „Lieblingsmenschen“ gegenüber als auch in der großen Toleranz gegenüber anderen Haustieren äußert. Es ist zu empfehlen, die sibirische Katze mit anderen Artgenossen zu halten, da sie besonders gern mit anderen Katzen zusammenleben.

 

 


Allerdings ist sie auch ein stolzes Wesen mit einer kleinen, manchmal etwas stärker ausgeprägten Portion Eigensinn, jedoch auch einer großen Portion mut und Abenteuerlust. Ihre Bedürfnisse teilt sie charmant im „Plauderton“ mit - Ihr Spieltrieb erstreckt sich eben nicht nur auf Spielzeug, sondern sie übt sich auch ebenso experimentierfreudig in der ganzen Bandbreite ihrer melodiösen Stimme.
Obwohl Sibirische Katzen es lieben, faul in der warmen Sommersonne zu liegen oder im Winter den ersten Schneeflocken hinterher zu jagen, sind sie auch als Wohnungskatze zufrieden. In diesem Fall wollen sie aber auch beschäftigt werden. Ein Tipp: Heißer Favorit der Sibirischen Katze sind Wasserspiele.


Pflege | Sibirische Katzen


Da ihr Fell nicht leicht verfilzt, reicht der Sibirischen Katze einmal wöchentliches Bürsten. Während des Fellwechsels ist jedoch tägliches Bürsten erforderlich. Besondere Vorsicht sollte man dabei bei der Pflege des Schwanzes walten lassen, da dort ausgerissenes Haar bis zu drei Jahre braucht, um wieder vollständig nachzuwachsen.

 







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