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Bengal Katzen | Kurzhaar Rassekatzen


Die Bengal-Katze ist eine noch recht junge Hauskatzenrasse, die das äußerliche Erscheinungsbild einer Wildkatze mit dem liebevollen und anhänglichen Wesen einer Hauskatze in sich vereint. Die Bengal entstand aus der Verpaarung der Asiatischen Leopardkatze mit einer Kurzhaar-Hauskatze und ist umgangssprachlich auch unter der Bezeichnung Leopardette bekannt.

 

 

 

Herkunft der Bengal Katzen


Anfang der 1960er Jahre begann man mit dem Versuch asiatische Leopardkatzen mit kurzhaarigen Hauskatzen zu kreuzen, hieraus entstand die Rasse der Bengalen. Die Heimat der asiatische Leopardkatze reicht von Ost- über Südasien bis zu verschiedenen indonesischen Inselregionen. Das Inselvorkommen der Leopardkatze beruht vermutlich auf ihrer Fähigkeit ein exzellenter Schwimmer zu sein. Das etwa hauskatzengroße Tier hält sich vorwiegend in den dicht bewaldeten Regionen ihrer Heimat auf und hat dort unter günstigen Voraussetzungen eine Lebenserwartung zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Die Leopardkatze ernährt sich vorwiegend von Fisch, Insekten, Nagetieren, Vögeln, Reptilien oder auch von Jungtieren der Kleinhirscharten. Leopardkatzen sind Einzelgänger und beginnen ihre Jagdzüge meist erst nach Anbruch der Dunkelheit. Die Bestände der Leopardkatze gehen durch die immer fortschreitendere Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes immer weiter zurück. Diese Bedrohung ist inzwischen weit höher anzusiedeln, als durch die Jagd auf ihr einzigartiges Fell.

 

Geschichte der Bengal Katzen


Zu Beginn der 1960er Jahre setzte sich die Gen-Forscherin Jean Sudgen (heute: Jean Mill) zum Ziel eine asiatische Leopardkatzen-Dame mit einem kurzhaarigen schwarzen Hauskater zu kreuzen. Ihr Wunsch war es die Geschmeidigkeit und die wunderschöne Fellzeichnung der Wildkatze mit dem angenehmen Wesen einer Hauskatze zu vereinen. Die weiblichen Tiere des Wurfs wurden nochmals mit dem Vater gekreuzt. Zunächst unterbrach Jean Mill auf Grund eines Schicksalsschlags die Weiterführung des Projektes. Nachdem sie Anfang der 1970er Jahre jedoch weitere Muttertiere von der kalifornischen Universität zur Verfügung gestellt bekam, nahm sie das Vorhaben wieder auf. Den weiteren Entstehungsprozess der Begal begleiteten Einkreuzungen von Abessiniern, Ägyptischen Maus, American Shorthairs und getupften Orientalisch Kurzhaar. Heute wird die Bengal reinerbig gezüchtet.

 

Charaktereigenschaften der Bengal Katzen


Viel Wert wird bei der Auswahl der Zuchtkatzen auf ein angenehmes, aber dennoch neugieriges Wesen gelegt. Aggressivität oder Scheu sind unerwünscht. Bengalen sind äußerst aktive Katzen die beschäftigt werden wollen. In der Regel sind Bengalen sehr menschenbezogen und können ziemlich penetrant ihre Streicheleinheiten einfordern – sei es durch Einsatz des ganzen Körpers oder auch unter zu Hilfenahme ihrer eindringlichen Stimme. Die der Bengale angebotenen Klettermöglichkeiten sind besonders stabil zu wählen, denn auf Grund ihrer gewaltigen Sprungkraft sind durchschnittliche Katzenbäume eher ungeeignet.

 

Dank ihrer Vorfahren zieht Wasser die meisten Bengalen magisch an, eine Bengale die mit unter die Dusche oder in den Pool geht ist nicht allzu selten. Wer damit liebäugelt sich eine Bengale als Haustier zu zulegen dem sollte bewusst sein, dass der neue Mitbewohner viel Leben mit ins Haus bringt, kaum eine andere Rassekatze ist so aktiv wie eine Bengale.

 

Rassebeschreibung der Bengal Katzen


Die Fellzeichnung der Bengal macht den Betrachter die Ursprünglichkeit dieser Rasse bewusst, viele Rassevertreter erinnern an kleine Geparden, Leoparden oder die gestreiften Exemplare ähneln Miniatur-Tigern. Der Körperbau der Bengal sollte von mittelgroßer Statur sein, gewünscht ist eine kräftige, muskulöse Katze. Seitlich am breiten, rundlichen Kopf sollen die kleinen, runden Ohren nicht zu hoch angesetzt sein. Die ausgeprägte Nase weist eine leichte konkave Linie auf und die hohen Wangenknochen sollen deutlich sichtbar sein. Um die Sprungkraft zu gewährleisten sind die Hinterläufe der Bengal einen Tick höher als die Vorderläufe. Der tief getragene Schwanz sollte kräftig und mittellang sein.

 

Der Rassestandard der Fédération Internationale Féline (FIFe) teilt die Bengal in die Kurzhaar-Katzen ein, je nach Zuchtrichtung gibt es allerdings kurzhaarigere und langhaarigere Varianten. Das Gewicht der Katzen ist für die weiblichen Tiere mit 4 Kilogramm angegeben, während ein Kater um die 5 ½ Kilogramm aufweisen soll.

 

Fellzeichnung der Bengal Katzen


Die Grundfarben der Bengalen sind brown und snow, die Grundzeichnungen unterteilen sich in marbled und spottet. Marbled ist die marmorierte Variante der Fellzeichnung. Spottet Exemplare haben eine getupfte oder rosettenförmige Zeichnung (rosetted). Die gestreifte Fellzeichnung (makerel) ist heute unerwünscht, es wird Wert gelegt auf eine ansprechende Tupfung. Die Farbe der Muster ist schwarz, schokobraun oder zimtfarben - muss jedoch auf einer kontrastreichen Grundfarbe liegen. Der Schwanz soll schwarz umringt sein, die Schwanzspitze und die Fußballen sind schwarz.

Je nach Grundfarbe und Fellzeichnung ist gemäß des Rassestandards der Fédération Internationale Féline jeweils nur bestimmte Augenfarben zulässig: bei Tieren ohne Points braun, golden oder grün - bei Tieren mit Points aquamarin, blau, blau-grün, goldfarben oder grün.

 

 

 

Als Farbfehler werden ineinander übergehende Flecken gewertet, die optisch zu Streifen verschmelzen. Andere Farbfehler sind fehlende Musterung im Bauchbereich und die fehlende schwarze Schwanzspitze.

 

Besonderheiten der Bengal Katzen


Manche Bengalen wirken je nach Lichteinfall wie mit Gold bestäubt, dieser „golden shine“ ist für jeden Züchter der Idealfall seiner Bemühungen. Bei den Snows bewirkt dieser Effekt die Illusion, das feine Fell wäre mit Eiskristallen überzogen.

 







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