Bombay Katze | Kurzhaar Rassekatzen
Geschichte der Bombay Katzen
Die Bombaykatze gehört zu den Rassekatzen die in Europa eher selten vertreten sind. Ihre Heimat hat die Bombaykatze in Kentucky, wo eine Züchterin erstmals eine Bombaykatze züchtete. Bis das Tier den Wünschen der Züchterin entsprach, vergingen ganze zehn Jahre. Seit 1958 ist die Bombaykatze eine anerkannte Rassekatze.
Wie sieht eine Bombaykatze aus?
Charakteristisch ist das glänzende, pechschwarze Fell des Tieres. Die Bombaykatze gibt es in keiner anderen Farbe. Durch ihren schmalen, athletischen Körper und das schwarze Fell ähnelt sie einem Puma. Abstechend sind die goldfarbenen Augen der Katze, die ihr einen leicht mystischen Touch geben. Besonders die Bewegungen einer Bombaykatze erinnern an einen Puma, da sie ebenso elegant voranschreitet wie die Wildkatze. Die meistgezüchtete Bombaykatze ist die europäische Bombay, die sich durch große Ohren und eine längliche Schnauze auszeichnet.
Wie ist der Charakter einer Bombay Katze?
Die Bombaykatze ist ein idealer Spielgefährte für Kinder, da sie kontaktfreudig und wenig scheu ist. Ihr Charakter ist verschmust und anhänglich. Merkmal der Bombaykatze ist ihr Schnurren, dass fast den ganzen Tag zu hören ist. Die Katze braucht viele Streicheleinheiten, da sie sich ansonsten nicht wohlfühlt. Gerne hat das Tier einen Aussichtsplatz in der Nähe ihrer Bezugsperson. Bombaykatzen sind sehr intelligent und haben Freude am Spielen. Sie haben einen klaren und aufgeweckten Verstand und sind gerne bereit etwas neues zu lernen. Neugier liegt in der Natur der Bombaykatze.
Durch eben diese Neugier ist es ideal, wenn der Besitzer ein Haus mit Garten hat, in dem die Katze ihren natürlichen Jagdtrieb ausleben kann. Doch auch ein mit Netz abgesicherter Balkon, ist ein Paradies für die Bombaykatze.
Der Rassestandart einer Bombaykatze
Es gibt keine unzähligen Rassestandarts bei dieser Katze. Das charakteristischste Merkmal ist das einfarbig, tiefschwarze Fell. Es sind keine Muster oder andere Farben erlaubt, da sonst nicht der Name Bombaykatze gegeben werden darf.
Krankheiten der Bombaykatze
Die Bombaykatze ist nicht krankheitsanfälliger als andere Katzen auch. Zu den typischen Katzenkrankheiten gehören beispielsweise Parasiten. Flöhe, Milben oder auch Zecken sind besonders für Freigänger ein Risiko. Vorgebeugt werden kann hier mit sogenannten Flohhalsbändern, die einen Wirkstoff absondern, der Flöhe fern halten soll. Bei einem Zeckenbiss sollte der Katzenbesitzer eine spezielle Zeckenzange anwenden, um den Parasit zu entfernen. Keinesfalls sollten Hausmittel wie Klebstoff oder Öl angewandt werden. Wird nach einem Zeckenbiss Fieber festgestellt, ist der Tierarzt aufzusuchen, da Zecken Krankheitsüberträger sind. Eine tödliche Katzenkrankheit ist das sogenannte Katzenaids, FIP. Es gibt keine Heilung wenn die Katze daran erkrankt ist. Jedoch bieten Tierärzte vorsorgliche Impfungen an, die in jedem Fall genutzt werden sollten. Ein weitverbreitetes Problem ist der Katzenschnupfen. Diese Erkrankung wird meist vom Herpesvirus ausgelöst und befällt die oberen Atemwege, sowie die Augen. Die Krankheit ist heilbar, schwächt jedoch das Immunsystem des Tieres erheblich.
Würmer sind vor allem bei jungen Tieren ein Problem, oft kommen die Tiere schon mit Wurmbefall auf die Welt. Bereits ab der sechsten Woche sollte das Tier zum ersten mal entwurmt werden. Der Besitzer merkt den Wurmbefall an Veränderungen des Kotes und sollte umgehend den Tierarzt aufsuchen. Bis auf den Hautpilz sind Katzenkrankheiten eigentlich nicht auf den Menschen übertragbar. Bei Hautpilz kann diese Übertragung stattfinden, jedoch ist dieser für den Menschen nicht gefährlich.
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