Burma Katzen | Kurzhaar Rassekatzen
Herkunft der Burmakatze
Die Burmakatze stammt aus Birma, wird heute aber in großem Maße in Europa gehalten. Die Burmakatze wird bei Mönchen als Glückskatze verehrt.
Die Geschichte der Burma Katzen
Wird der Geschichte geglaubt, stammt die Burmakatze aus Burma. Ein Exemplar soll nach Kalifornien gebracht worden sein und der Ursprung der Rasse Burma sein. Zunächst ging die Vermutung dahin, dass es eine dunkle Form der Siamkatze sei.
Heute wird die Burmakatze vorwiegend in Australien und Neuseeland gezüchtet.
Wie sieht eine Burmakatze aus?
Die Burmakatze gehört zu den kräftigen Tieren. Sie ist sehr muskulös, wirkt aber nicht plump oder schwerfällig. Der Brustkorb des Tieres ist wohlgeformt, wenngleich kräftig. Das Fell der Burmakatze ist seidig und sehr kurz. Charakteristisch ist die Einfarbigkeit. Die Katze hat im Gegensatz zum Körper sehr schlanke Beine, wobei die Vorderbeine etwas kürzer sind als die hinteren. Der Schwanz ist nicht rausragend lang, sondern passend zum Rest des Körpers. Besonders Rassentypisch sind die gelben oder bernsteinfarbenen Augen, die von Burmakatzenliebhabern sehr geschätzt werden.
Charakter der Burma Katzen
Die Burmakatze ist die Idealkatze für Familien mit Kindern, da sie weniger Streßanfällig ist, als andere Rassekatzen. Sie ist sehr fixiert auf ihren Menschen und fühlt sich alleine nicht wohl. Berufstätige Besitzer sollten sich keine einzelne Burmakatze halten, da sich das Tier schnell einsam fühlt. Durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten versteht sich die Burmakatze prima mit anderen Katzen. Besonders in jungen Jahren ist die Katze sehr verspielt, daher sollte der Mensch dem Tier immer ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten geben. Burmakatzen sind von Natur aus sehr neugierig und schätzen beispielsweise einen warmen, etwas erhobenen Platz, von dem sie das Geschehen rundherum beobachten können.
Die Burmakatze ist pflegeleicht und genießt ausgiebige Streicheleinheiten sehr.
Rassestandarts der Burma Katzen
Die Burmakatze wird in zehn Farben als solche anerkannt. Keinesfalls darf das Fell der Burmakatze Musterungen aufweisen wie "Ticking" oder Vielfarbigkeit. Charakteristisch sind die großen Augen in den Rassespezifischen Farben.
Spezielle Krankheiten der Burmakatze:
Die Burmakatze ist nicht besonders anfällig, was Krankheiten betrifft. Durch ihre Lebhaftigkeit sollte der Besitzer jedoch darauf achten, dass ein möglicher Balkon sehr gut gegen Stürze abgesichert ist. Es gibt eine Krankheit, die gehäuft bei Burma- und Siamkatzen auftritt. Es ist eine Störung des Mittelohres, die sich Kongenitales Vestibularsyndrom nennt. Sie ist nicht tödlich, hat jedoch häufig die Taubheit der Katze zur Folge.
Farben der Burmakatze
Die Burmakatze gibt es in zehn verschiedenen Farben. Dunkelbraune Tiere mit sehr dunkler Nase tragen die Farbbezeichnung Seal.
Tiere in der Farbe Blaugrau mit bläulich schimmernder Nase tragen die Farbbezeichnung Blau.
Beliebt ist die Farbe Chocolate, bei der das Tier eine Farbe trägt, die Schokolade ähnelt, wobei die Nase ein wenig dunkler ist.
Die Farbbezeichnung Lilac zeichnet sich durch graues Fell mit rosa Schimmer und mit hellrosanen Pfotenballen aus.
Ebenfalls rosafarbene Ballen haben Tiere der Farbbezeichnung Rot. Das Fell ist mandarinfarben bis orange.
Auch Tiere der Farbgattung Creme haben rosafarbene Ballen aber ein apricotfarbenes Fell.
Blau tortie ist die Bezeichnung für Tiere mit blaugrauem Fell und apricotfarbenen Flecken. Die Ballen an den Pfoten sind rosa oder blaugrau, teilweise auch gefleckt.
Ähnlich verhält es sich bei Tieren in der Farbe Chocolat tortie. Anstelle des blaugrauen Fells haben Katzen dieser Farbgattung schokoladenbraunes Fell mit apricotfarbenen Flecken.
Lilac tortie ist die Bezeichnung für Katzen deren Fell als Grundfarbe taubengrau ist, gefleckt mit apricotfarbenen Stellen. Die Pfoten und die Nase ist meist rosefarben.
Burmakatzen mit rotem Fell verschiedenster Schattierungen und Flecken bezeichnet man als seal tortie farbene Katzen.
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