Korat Katzen | Kurzhaar Rassekatzen
Herkunft und Geschichte der Korat Katze
Die Koratkatze stammt aus Thailand, wo sie in früheren Jahren als Glücksbringer galt. Ende des 19 Jahrhunderts wurde sie in Großbritannien zum ersten mal auf einer Ausstellung gezeigt. Bis sie jedoch nach Amerika und Europa kam, verging noch viel Zeit. 1966 wurde sie in Amerika als Rassekatze anerkannt.
Aussehen der Korat Katzen
Die Koratkatze ist von mittlerer Größe und hat einen recht kräftigen Körperbau. Charakteristisch ist das silberglänzende Fell, dass eng am Körper des Tieres anliegt. Der Kopf einer Koratkatze ist herzförmig, mit großen Augen. Koratkatzen haben grüne Augen, was ihrem Blick eine mystische Note verleiht. Das Grün der Augen harmoniert sehr gut mit dem silbernen Fell. Die Ohren sind mittelgroß und an den spitzen abgerundet. Generell wirken Katzen der Rasse Korat sehr elegant, was nicht zuletzt vom glänzenden Fell kommt.
Die Nasenfarbe ist entweder blau oder lavendelfarben, wobei viele Katzenliebhaber die blaue Variante bevorzugen. Koratkatzen sind sportliche Tiere und haben in der Regel kein Problem auch einen hohen Baum zu erklimmen. Die Tiere zeichnen sich durch eine Wendigkeit aus, die ihnen nicht anzusehen ist.
Charakter der Korat Katze
Die Koratkatze ist durch und durch eine Familienkatze. Sie mag Kinder und Artgenossen gerne und baut schnell eine enge Bindung zur Bezugsperson auf. Wichtig ist der Koratkatze ihre Bewegung. In beengten Verhältnissen fühlt sich das Tier nicht wohl. Am geeignetsten ist ein Balkon mit Schutznetz oder ein Garten. Eine Koratkatze sollte nur dann als Einzeltier gehalten werden, wenn der Besitzer nicht voll berufstätig ist. Einsamkeit ist für Koratkatzen nicht gut, daher sollte dann ein zweites Tier angeschafft werden. Ausgiebige Schmusestunden mit dem Menschen sind Katzen dieser Rasse sehr wichtig. Die Tiere sind gern in der Nähe ihres Menschen und laufen ihnen gern mal hinterher. Ein warmes, erhöhtes Plätzchen von dem das Tier alles im Blick hat, wird die Koratkatze ihrem Besitzer danken. Die Koratkatze kann auch an Hunde gewöhnt werden, jedoch am ehsten in jungen Jahren. Im Alter wird die Koratkatze ruhiger und genießt es vom Mensch verwöhnt zu werden.
Gesundheitliche Probleme bei der Koratkatze:
Eine Koratkatze ist kaum anfälliger als eine normale Hauskatze. Eine gesunde Koratkatze ist am glänzenden Fell und an klaren, leuchtenden Augen zu erkennen. Die Tiere sollten mindestens sechs bis acht Wochen bei der Mutter bleiben, bevor sie vermittelt werden. Innerhalb der ersten acht Lebenswochen werden Impfungen gegen FIP, Leukose und Katzenschnupfen empfohlen, was besonders für freilaufende Katzen von Bedeutung ist. Diese drei Krankheiten werden durch den Kontakt mit anderen Katzen übertragen, daher sollte das Tier nicht aus dem Haus gelassen werden, bevor es geimpft ist. Ebenfalls angeraten wird eine Wurmkur. Würmer werden oftmals schon im Mutterleib übertragen, wenn die Mutter befallen ist. Im Winter sollten Koratkatzen keinen Freilauf bekommen, da sie sich leicht verkühlen können. Die Tiere haben keinerlei Unterfell und holen sich daher leichter eine Entzündung der Blase oder der Nieren.
Bei Katzen besteht generell das Risiko einer chronischen Niereninsuffizienz. Diese Krankheit wird durch vorangegangene Nierenerkrankungen begünstigt, daher sollte die Koratkatze keiner Zugluft ausgesetzt werden.
Rassestandarts und Farben der Korat Katzen
Die Koratkatze ist ein einfarbiges Tier. Ihr Fell ist enganliegend und die Haare sind an den Spitzen silber gefärbt. Dadurch entsteht ein Schimmer, der charakteristisch für Koratkatzen ist. Als Zuchtfehler werden beispielsweise mehrfarbige Tiere angesehen. Ebenfalls als Zuchtfehler bezeichnen Kenner zu kleine Augen. Die leuchtend grünen Augen sind ein Merkmal, was die Koratkatze von anderen Katzenrassen unterscheidet.
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